Impressum & Satzung.

Rechtliches und das Kleingedruckte

 

 

Angaben gem. §5 TMG

Betreiber und Kontakt: Repair-Treff Langenhagen e.V.

Telefonnummer: 01575-179 98 38

E-Mail-Adresse: info@repair-treff.de

 

Der Repair-Treff Langenhagen wird vertreten durch den Vorstand Uwe Gülke und Dagmar Brück

 


Leitung / Vorstand

 

1. Vorsitzender: Uwe Gülke

2. Vorsitzende: Dagmar Brück

Kassenwart: Michael Richert

Schriftführerin: Iris Hegemann

 

Beisitz: Ralf Knoll, Marcel Kurz

 

Internetpräsenz: Michael Richert


Unsere Satzung

 

§ 1 Name, Sitz

Der Verein führt den Namen „Repair-Treff Langenhagen“ e.V. 

Der Sitz des Vereins ist Langenhagen.

 

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des  Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein fördert und unterstützt Vorhaben des Umweltschutzes, der Bildung und Erziehung, in Kunst und Kultur, die Förderung der Hilfe für politisch, rassisch oder religiös Verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene und führt diese durch. Des weiteren  gibt der Verein Anleitung, Beratung und Hilfestellung bei der Umsetzung einer nachhaltigen  Lebensweise.


Diese Ziele erreicht der Verein insbesondere durch:

  • Hilfe zur Selbsthilfe im Rahmen von Veranstaltungen und Bereitstellung von Werkzeugen, Unterstützung der Reparatur, Wartung und Herstellung von Gegenständen und zur Förderung einer Kultur der Reparatur. Während der Veranstaltungen sind erfahrene Anleiter vor Ort und helfen bei den Reparaturen.
  • Durch das Wiederverwerten von Gegenständen wird eine Vermeidung von Müll erreicht und somit die Umwelt geschützt.
  • Veranstalten und Mitwirken bei der Organisation von kulturellen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Lesungen, Ausstelllungen und Musikveranstaltungen. Diese Veranstaltungen müssen einen Bezug zur Bewusstseinsbildung für eine nachhaltige Lebensweise oder Stärkung des interkulturellen und generationenübergreifenden Miteinanders aufweisen.

Der Verein bemüht sich um die Integration und Inklusion von Asylbewerbern durch die gemeinsame Arbeit während der Vereinsveranstaltungen, insbesondere im Bereich der Reparatur von Sachspenden und des interkulturellen und generationenübergreifenden sozialen Miteinanders.

  

Alle Vereinstätigkeiten erfolgen im Rahmen folgender Prinzipien:

  • Eintreten für ein friedliches Miteinander
  • Vielfalt und Begegnungen als vorbeugendes Element
  • bei Meinungsverschiedenheiten Ansprechpartner des Vereins soweit möglich verschiedenen Geschlechts, Alters und Kulturen
  • gegen Faschismus, Rassismus und Ausländerfeindlichkeit
  • Aufbau und Förderung sozialer Netzwerke der Vereinsmitglieder, Veranstaltungsbesucher und Asylbewerbern untereinander – sowohl innerhalb als auch außerhalb von digitalen Netzen
  • Zusammenarbeit mit dem Integrationsbeirat der Stadt Langenhagen
  • Förderung und Verwirklichung humanistischer, sozialer und demokratischer Denk- und Verhaltensweisen
  • Toleranz gegenüber allen Menschen, unabhängig von Herkunft, Sprache, Kultur, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und körperlicher/geistiger Beeinträchtigung

 

 

§3 Gemeinnützigkeit

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, begünstigt werden. Ehrenamtlich tätigen Personen kann Ersatz der notwendigen und nach gewiesenen Auslagen gewährt werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

§4 Das Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr des Vereins ist vom 01.01. bis zum 31.12. 

 

§5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Des Weiteren können Vereine - vertreten durch ein Mitglied des jeweiligen Vereinsvorstandes – Mitglieder werden. Vereine haben unabhängig von ihrer Größe jeweils eine Stimme.
  2. Fördermitglieder haben bei Mitgliederversammlungen kein Stimm-, sondern nur ein Rederecht.
  3.  Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Die Mitgliedschaft kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Erhalt der schriftlichen Mitgliedsbestätigung. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch den gesetzlichen Vertreter zu stellen.
  4. Die Mitglieder haben Mitgliedsbeiträge gemäß der Beitragsordnung zu leisten. Über die Beitragsordnung entscheidet die Mitgliederversammlung. Für minderjährige Mitglieder ist ein ermäßigter Mitgliedsbeitrag in der Beitragsordnung vorzusehen. Bei Familienmitgliedschaften ist jedes im Aufnahmeantrag namentlich genannte Familienmitglied selbst stimmberechtigt. Die Beitragsleistung kann im Einzelfall nach Absprache mit dem Vorstand auch in Form von praktischer Arbeit für den Verein erbracht werden.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch
    a. den Tod des Mitglieds
    b. schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an den Vorstand. Es ist eine Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Ende des Geschäftsjahres einzuhalten.
    c. Ausschluss aus dem Verein.
  6. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es seine Pflichten nicht erfüllt oder sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand mit einfacher Mehrheit. Zuvor ist das Mitglied persönlich oder schriftlich zu hören. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben an die letztbekannte Anschrift des Mitglieds oder als unsignierte E–Mail an die letztbekannte E-Mail-Adresse des Mitglieds mit Empfangsbestätigung zuzustellen.
  7. Kann ein Mitglied seiner Beitragspflicht aufgrund einer wirtschaftlichen Notlage nicht nachkommen, so ist ein Ruhen der Mitgliedschaft möglich. Während die Mitgliedschaft ruht, hat das Mitglied kein Stimmrecht und ist nicht wählbar. Der Antrag auf Mitgliedsruhe ist einem Vorstandsmitglied schriftlich anzuzeigen. Ein Nachweis über die wirtschaftliche Lage ist dafür nicht notwendig. Sobald das Mitglied seiner Beitragspflicht wieder nachkommt, erlangt es sein Stimmrecht und seine Wählbarkeit zurück.

 

§6 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Der Vorstand
  2. Der Beirat
  3. Die Mitgliederversammlungen

 

§7 Vorstand

  1. Der Gesamtvorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart sowie 3 Beisitzern. Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
  2. Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden und dem 2. Vorsitzenden. Jeder von ihnen vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich einzeln.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt bis eine Neuwahl erfolgt ist.
  4. Nur Vereinsmitglieder sind wählbar.
  5. Die Tätigkeit im Auftrag des Vereins ist ehrenamtlich. Auslagen und Aufwendungen werden nach näherer Bestimmung der Geschäftsordnung ersetzt.
  6. Die Beschlussfähigkeit des Vorstandes ist weiterhin gegeben, wenn ein oder mehrere Vorstandsmitglieder ihre Vorstandstätigkeit aufgeben. Solange mindestens ein Vorstandsmitglied verbleibt, ist der Verein bis zur nächsten regulären Mitgliederversammlung durch dieses handlungsfähig. Bei Rücktritt des/der 1. Vorsitzenden rückt der/die 2. Vorsitzende automatisch in das freigewordene Amt auf. Bei Rücktritt nur des/der 2. Vorsitzende bleibt dessen Posten bis zur nächsten Mitgliederversammlung unbesetzt, ohne dass die Beschlussfähigkeit davon betroffen ist.

 

 

§8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Außerdem muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn mindestens 3/10 der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. Zudem kann der Vorstand zu außerordentlichen Mitgliedsversammlungen laden.
  2. Jede ordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich (Post/unsignierte E-Mail) unter Einhaltung einer Ladungsfrist von mindestens 2 Wochen unter Angabe der Tagesordnung einzuberufen. Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen gilt ansonsten bei gleichen Bestimmungen eine Ladungsfrist von 8 Tagen. Für den Fristnachweis der Ladungsfrist genügt das Absenden der Ladung durch den Vorstand.
  3. Versammlungsleiter ist der 1. Vorsitzende und im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Sollten beide nicht anwesend sein, wird ein Versammlungsleiter durch die Mitgliederversammlung gewählt. Soweit der Schriftführer nicht anwesend ist, wird auch dieser von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  4. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
  5. Jedes Mitglied, das nicht lediglich Fördermitglied ist, hat Stimmrecht. Das Stimmrecht ist nicht übertragbar. Die Stimme kann nur persönlich abgegeben werden. Dies gilt auch für jedes einzelne Mitglied von Familienmitgliedschaften.
  6. Es wird offen abgestimmt. Bei Wahlen ist auf Verlangen eines Mitglieds geheim abzustimmen.
  7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Zur Änderung der Satzung und des Vereinszwecks ist jedoch eine Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  8. Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben ist.

 

§9 Haftung

  1. Die Haftung des Vorstandes beschränkt sich sowohl im Innen- als auch im Außenverhältnis auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz.
  2. Die praktische Umsetzung des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ wird durch die Nutzungsbedingungen abschließend geregelt.

 

§10 Auflösung, Anfall des Vereinsvermögens

  1. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
  2. Bei Auflösung des Vereins, Entzug der Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist die Stadt Langenhagen die Anfallberechtigte. Sie hat die Verfallsmasse ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke zu verwenden.